Ein deutscher Trickbetrüger, ein spießiger Türke und ein afrikanischer Möchtegern-Rapper bekommen erzählt, dass sie Halb-Brüder sind. Ihre Mutter, eine Hippie-Braut die wahrlich nichts anbrennen ließ, ist verstorben und möchte ihren Kindern Geld vererben. Der Testamentsverwalter hat allerdings nur eine Postkarte als Hinweis, wo das Geld versteckt sein könnte.

So machen sich die drei ungleichen Halb-Brüder auf, um nach ihren Vätern und weiteren Hinweisen auf den verborgenen, vererbten Schatz zu machen.


Wieso wurde diese Komödie eigentlich so arg angegangen? Ich fand es wirklich ganz unterhaltsam und stellenweise auch witzig! Paul Würdig (Sido) nimmt man seine Rolle ganz gut ab. Obwohl seine schauspielerische Leistung, nach seinem Debut mit „Blutbrüdaz“ nicht wirklich besser wurde. Das war aber auch gar nicht nötig!

„Halbe Brüder“ ist ein bewährtes Komödien-Rezept, das einen nicht gänzlich aus den Socken haut, aber dennoch gut unterhält. Mich hat es gefreut endlich mal wieder einen deutschen Film (und dazu noch eine Komödie) ohne Matthias Schweighöfer sehen zu dürfen! YEAH!

Die typischen peinlichen Situationen lassen nicht lange auf sich warten. Die paar guten Pointen versauern leider neben den gewöhnlichen Furzwitzen oder gemeinsamen Wettpinkeln, die solche eine Komödie meist mit sich bringt. Ein Lichtblick mit dem man so nicht gerechnet hätte und wirklich für eine Überraschung sorgt ist: Roberto Blanco. Ja, der Roberto Blanco dem man alles nachsagen könnte, ausser das er ein schauspielerischer Lichtblick wäre. Hervorzuheben ist Blancos Rolle aber nicht schauspielerisch (da er sich selbst spielt), sondern seine herrliche Selbstironie.

Fazit:

Eine gute deutsche Komödie die stellenweise schrecklich albern ist, aber durchaus gut und leicht unterhält!

Wer ist der Boss? Wer, Wer ist der Boss? Nänänänänänä Nänänänä….

Mehr Infos zum Film gibt es hier: http://www.halbebrueder-film.de


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