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Essen und Trinken, Gesellschaft

Diese Unternehmen bestimmen unsere Lebensmittel!

Woher unsere Lebensmittel wirklich kommen und wer sie vertreibt:

Wer immer dachte, das vielleicht ALDI oder gar LIDL für den Großteil der Lebensmittel in Deutschland verantwortlich ist, der hat sich geirrt. EDEKA als stärkster Platzhirsch auf dem Markt versucht zwar immer noch neue Vertriebswege zu erschließen, wird aber aktuell in ihre Schranken verwiesen.

In Deutschland haben sechs große Unternehmen das sagen: EDEKA, REWE, ALDI, LIDL, Metro und Tengelmann. Mit einem Gesamtmarktanteil von rund 90 Prozent verfügen sie somit über eine große Nachfrage und bestimmen zum großen Teil das Nahrungsangebot und den Preis in Deutschland!


Edeka größter Lebensmittelkonzern


Die Konkurrenz belebt das Geschäft – der Kunde ist der Gewinner, der Erzeuger der Verlierer!

In kaum einem anderen Land sind die Preise für Lebensmittel so günstig wie bei uns. Das liegt auch am harten Konkurrenzkampf unter den Supermärkten und Discountern. Der Kunde profitiert natürlich, die klaren Verlierer sind: Bauern, Tiere, Erzeuger…

Die EDEKA-Gruppe ist der Platzhirsch im deutschen Lebensmittelhandel

EDEKA ist breit aufgestellt: neben großen E-Centern und den ganzen mittelständischen Edeka-Märkten, die von selbstständigen Edeka-Partnern geführt werden, hält der Konzern auch immer weiter Einzug in die Discount-Landschaft und setzt hier mit Netto und Plus, die Konkurrenz unter Druck. Auch Marktkauf ist ein erfolgreicher Teil der Edeka-Familie, der die anspruchsvollen Kunden und Familien ansprechen soll.

Im Jahr 2005 übernahm Edeka die über 2000 Spar-Märkte und schickte gleichzeitig das Tochterunternehmen Netto an den Start. Diese Schritte und die Übernahme der Spar-Märkte katapultierten Edeka an die Spitze der deutschen Lebensmittelhändler.


lebensmittelhandel


Hier gibt es eine Übersicht der Lebensmittelhändler in Deutschland und deren verschiedene Unternehmen:

REWE punktet mit der pfiffigen Penny-Markt-Kampagne und übernimmt Teile des Discount-Geschäfts

Zur Unternehmensgruppe von REWE gehört unter anderem der Discounter Penny sowie Nahkauf und Perfetto. 2009 kamen zum Unternehmen noch weiterer 39 Sky-Märkte aus dem süddeutschen Raum sowie 2010 ca. 60 Tengelmann-Filialen dazu. Die Werbebotschaft: „Erstmal zu Penny“ war ein gelungener Werbe-Schachzug, dessen Slogan man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.


Die Schwarz-Gruppe wandelt sich: Lidl will weg vom Billig-Image!

Mit einer großen Kampagne für 2015 will die zum Schwarz-Konzern zugehörige Tochtergesellschaft Lidl endlich weg vom Billig-Image. „Preiswert und doch hohe Qualität“ – das dies zusammenpasst soll eine große Werbekampagne verdeutlichen die aktuell im TV ausgestrahlt wird. Ob sich dadurch auch intern bei Lidl etwas ändert, muss man eher nicht glauben. Denn der Discounter ist bereits über einige Skandale gestolpert und musste sein Image mehrmals aufpolieren. Ebenso zum Konzern gehört auch Kaufland, die ein riesiges Warenangebot bieten, aber dem Discount-Preis trotzdem hochhalten wollen.


Metro muss sich neu erfinden, ansonsten wird es Probleme in der Zukunft geben.

Neben Real und Metro ist auch Galeria Kaufhof im Metro-Konzern integriert. 2006 kaufte der Konzern 85 deutsche Niederlassungen des amerikanischen Wal-Mart ab, der es selbst auf dem deutschen Markt versuchte, aber gnadenlos scheiterte. Die Ex-Wal-Mart-Hallen sind nun große Real-Märkte. Ob Metro mit diesem Kauf sich einen Gefallen getan hat, wird sich zeigen. Für die Zukunft scheint vor allem das Konzept der Galeria Kaufhof etwas überholt zu sein. Auch Karstadt wollten an diesem Konzept festhalten und scheiterte.


Aldi schafft es auch ohne Fusionen

Aufgeteilt in Aldi Süd und Aldi Nord sind sie der Inbegriff des „Deutschen Discount“ und versprechen Schnäppchen an jeder Ecke. Auch ohne jegliche Fusionen oder Übernahmen hat es der Konzern geschafft, sich über Jahre hinweg am Markt zu halten. Mittlerweile könnte Aldi aber doch abrutschen: Denn nicht jeder Kunde ist nur noch auf günstige Waren aus. Und hier liegt wahrscheinlich das Problem bei Aldi: Sie investieren in gewöhnungsbedürftige Backautomaten aber wenig in ihre eigene Ladengestaltung. Die Filialen wirken in den meisten Städten eher trist und nicht einladend. Viele Kunden bemängeln auch das Obst und Gemüse, das qualitativ zwar gut, aber leider nur eingepackt als Gebinde erhältlich ist.


Was meint ihr dazu? Wo kauf ihr am liebsten ein?

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Ein Kommentar zu „Diese Unternehmen bestimmen unsere Lebensmittel!

  1. Um dem ganzen etwas zu entgehen, habe ich eine Biokiste aboniert – unser Gemüse kommt vom Bauern aus der Region. Klar, das ist teuerer – aber dafür bekommen wir unglaublich frische Produkte. Ich bin immer wider darüber erstaunt, wie gut die Qualität unserer Biokiste ist. Das führt dazu, dass wir bisher noch nichts weg geschmissen haben, weil unser Gemüse einfach nicht schlecht wird.

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