Als Nick (Ben Affleck) an seinem Hochzeitstag nach Hause kommt, ist seine Frau Amy (Rosamund Pike) plötzlich verschwunden.

Der Wohnzimmertisch ist zertrümmert, am Küchenschrank ist eine kleine Blutspur erkennbar.
Das Bügeleisen ist noch eingeschalten und es gibt keinerlei Hinweise auf ein gewalttätiges Eindringen. Wo ist Amy?
Nick verständigt die Polizei, die immer mehr vom Geschehenen rekonstruiert.

Dadurch wird die Schlinge um Nicks eigenen Kopf immer enger gezogen.

Denn er ist der einzige Verdächtige in diesem Fall!


Bei diesem Film nichts zu verraten und trotzdem seine geballte Begeisterung auszudrücken ist wirklich nicht leicht. Denn „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ ist neben der Gesamtstimmung und der tollen Starbesetzung ein Thriller der wirklich in Erinnerung bleibt.
Nachdem Nick (Ben Affleck) seine Frau nicht auffinden kann und die Polizei verständigt, wird der Zuschauer immer wieder zwischen der Gegenwarts-Geschichte und einigen Rückblenden hin und her geworfen.
Zum einen sieht man wie merkwürdig Nick Dunne sich verhält und andererseits die Rückblenden, erzählt per Tagebuch von seiner verschwundenen Frau, die auf eine harmonische und glückliche Ehe hinweisen.
Erst mit der Zeit fügen sich die Ebenen zu einem immer deutlicheren Gesamtbild zusammen. Dabei gibt es Wendungen und Entwicklungen, die überraschen und dennoch immer klar und nachvollziehbar bleiben.



Unser Fazit:

Selten so einen krassen Scheiss gesehen! Und ja verdammt, wir gehen fast jede Woche ins Kino.
David Fincher hat mit dem Remake von „Verblendung“ oder auch „Zodiac – Die Spur des Killers“ bewiesen wie sehr ihm dieses Genre liegt. Aber mit „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ konnte er einen unfassbar weiten Wurf landen.
Wenn es überhaupt an diesem Film etwas zu kritisieren gibt dann vielleicht das Ende. Denn hier wird man doch sehr allein gelassen mit seinen Gedanken. Offensichtlich ist dies aber genau so gewollt.
Ich kann euch nur raten „Gone Girl“ anzusehen, denn verraten möchte ich euch nichts.
Nur so viel:
Es gibt im Film nicht nur eine erstaunliche Wendung, sondern noch etwas viel perfideres als man der Geschichte vielleicht anfangs zutrauen würde. So nimmt die Handlung zu keinem Zeitpunkt an Tempo ab oder zu, sondern bleibt konstant wie eine Rakete die einen gebannt mitzittern lässt.
Und das immer im guten Glauben zu wissen wer hier Gut und Böse ist.
Doch es ist alles anders!


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