Ist im RTL Dschungel wirklich alles nur Verarschung?

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten.
Dennoch muss der normale Menschenverstand im Grunde schon ausreichend sein, um festzustellen, dass die C-Prominenz sich sicher keiner Gefahr aussetzen würde. Zumindest keiner Gefahr die von einem „echten Dschungel“ ausgeht.

Wie sehr man nun von diesem folgenden Beitrag begeistert oder enttäuscht wird, liegt in der Betrachtungsweise eines jeden Einzelnen. Wer bisher glaubte, dass die Dschungelbewohner alleine und abgeschieden verharren müssen, dass Dr. Bob wirklich ein Arzt ist oder dass es dort von gefährlichen Raubtieren nur so wimmelt, der wird offensichtlich enttäuscht werden.
Wer glaubt, dass alles ein dummes Spiel ist und die Bewohner abends zurück ins Hotel dürfen, auch der liegt nicht ganz richtig.


Wo ist das RTL Dschungelcamp?
 
 Böse Zungen behaupten immer das Camp wäre irgendwo in Köln in einem Studio aufgebaut.
 Das ist natürlich Blödsinn. Das Dschungelcamp liegt in New South Wales in Australien. Das ist 150 km südlich von Brisbane entfernt.

 

Dürfen die Teilnehmer nach Drehschluss des Dschungelcamps zurück ins Hotel? 

Nur wer den bekannten Satz „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ ruft, darf vorzeitig zurück ins Hotelzimmer.
Im Lager gilt: harte Feldbetten bzw. Hängematten, ein einfaches Plumpsklo ohne Spülung und das Essen muss über offenem Feuer zubereitet werden. Luxus ist also tatsächlich Mangelware.
Dass die Bewohner in der Nacht im Hotelbett übernachten ist absolut falsch!



Wie ist das RTL Dschungelcamp ausgestattet? 

Im Fernsehen wirkt das Lager um einiges größer als es tatsächlich ist. Das Bild vom Schlafplatz das hauptsächlich gesendet wird beträgt nur knappe 25 Quadratmeter. Das es hier schnell zum „Lagerkoller“ kommt ist logisch.
Rund um das eigentliche Camp liegt das Baumhaus (aus dem die Moderatoren senden) mit ca. 100 Meter Luftlinie Entfernung. Desweiteren gibt es einen künstlich angelegten Badeteich mit Wasserfall.
Ebenso steht den Campern das „Dschungeltelefon“ und das oben beschriebene Plumpsklo zur Verfügung.
Weiter zum Areal gehören: ein See der ebenso künstlich angelegt wurde (hier werden einige Dschungelprüfungen absolviert) und das Prüfungsareal (ca. 100 Meter vom eigentlichen Camp entfernt).


Wo sind die Kameras beim Dschungelcamp versteckt?

Zuerst muss man sagen, dass nur einen Steinwurf entfernt ein großer Gebäudekomplex errichtet wurde, in dem das Produktionsteam, darunter Kameraleute, Schnitt, Regie, Ton, Maske und Garderobe untergebracht wurde.
(Viele Leute hinterlassen viel Müll. Das Bild oben zeigt euch, dass hier nicht das Ende der Welt ist, sondern auch im Dschungel Camp regelmäßig die Müllabfuhr kommt.)
In diesem Gebäudekomplex gibt es Strom, meterlange Kabel, Wasser, Hubschrauberlandeplätze und auch etwas vernünftiges zu essen.
Dort gibt es auch die Möglichkeit für die Kameraleute etwas Schlaf zu finden.
An einem gewöhnlichen Arbeitstag sitzen einige der Kameramänner im Dschungelversteck oder drehen mit ihren mobilen Kameras (zum Beispiel wenn die Moderatoren ins Camp gehen). Ansonsten sind die ca. 50 Kameras festinstalliert und von einem Regieassistenten steuerbar.


Essen die Teilnehmer im Dschungelcamo wirklich Mehlwürmer? 

Wenn das schon alles wäre.
Maden, Kotzfrucht, Anus, Blutsuppe und Regenwurm – irgendwie war schon alles dabei.
Die Wahrheit ist, kein Getier dass auf den Tisch und oft auch in den Mund der Bewohner wandert, wanderte je auf einem Waldboden im Dschungel. Die Tiere kommen aus Zuchtfarmen und sind somit völlig ungefährlich und frei von Krankheitserregern.



Wer ist Dr. Bob? 

Bob Mc Carron ist, wenn man es genau nimmt, eigentlich nur ein Sanitäter.
Der gelernte Maskenbildner der schon früh den Kontakt zu echten Stars genießen durfte, kam zu diesem Fernsehjob über Umwege. Das Interesse, die Leidenschaft und das angeeignete Wissen ist jedoch echt.
Im Notfall kann er und sein Team (bestehend aus echten Ärzten) tatsächlich helfen.



Ist der RTL-Dschungel nicht gefährlich? 

24 Stunden Kameraüberwachung, Kameraleute die nur wenige Meter in ihren Verstecken sitzen, Sanitäter in Wechselschichten und lichtdurchfluteter Waldrand machen diesen „Dschungel“ recht ungefährlich.
Für die kleineren Tiere wie giftige Schlangen oder Skorpione gibt es Ranger die jeden Morgen das Camp durchforsten.

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